Geständnisse


Regisseur: Tetsuya Nakashima

Story: Kanae Minato & Tetsuya Nakashima

Länge: 106 Minuten

Erscheinungsjahr: 2010

FSK: 16


Starring:

Takako Matsu: Yuko Moriguchi

Yoshino Kimura:Yuko Shimomura (Naoki's mother)

Masaki Okada: Yoshiteru Terada

Yukito Nishii: Shuya Watanabe

Kaoru Fujiwara: Naoki Shimomura

Ai Hashimoto: Mizuki Kitahara


✫✫✫✫✫ STERNE


 GRANDIOSER PSYCHOTHRILLER


Die Buchrezension findet ihr HIER 


Handlung / Stil

An dieser Stelle werde ich ausnahmsweise einmal nichts zur Handlung schreiben, da der Film in kaum einer Weise von der Story, die das Buch vorgibt, abweicht. Teilweise wurden Dialoge eins zu eins übernommen. Das fand ich teilweise sehr interessant zu verfolgen, andererseits gab es dadurch auch keine großen Überraschungen.  Im Buch kann man jedoch tiefer in die Gedankenwelt der Protagonisten eindringen und versteht ihre Hintergründe und Beweggründe um einiges besser. Das hätte man in dem Film besser umsetzen können. An einigen Stellen war mir der Film zu langwierig, an anderen zu kurz. Besonders Shuya hätte man mehr beleuchten können....

Der Stil ist atemberaubend. Jedenfalls meiner Meinung nach. Ich bin ein rieeesen Fan vom dänischen Regisseur Lars von Trier und an einigen Stellen hat der Film stark an seine filmischen Mittel erinnert. Geständnisse ist düster, auf seltsame Art fesselnd. Und obwohl nicht viel Blut fließt, fließt Angstschweiß und man ist bis auf die Folter gespannt. Schaut man nur den Film (oder liest nur das Buch), kann man nie vorhersehen, was als nächstes passieren wird. 


Charaktere

Auch diese werden in der Buchrezension ausführlich erläutert, daher nur etwas zur Umsetzung: Auch hier wurde ich absolut überzeugt. Besondern Matsu ( die Lehrerin) und Nishii als Shuya haben mich umgehauen. Die darstellerische Leistung hat mich super gefallen und ich habe keine Sekunde lang an der schauspielerischen Leistung gezweifelt. Nishii kannte ich bereits aus anderen Filmen und für sein junges Alter ist er ein absolut grandioser Schauspieler. Die Rolle wurde ihm wie auf den Leib zugeschnitten und er hat Shuya für den Zuschauer lebendig gemacht. 


Fazit

Ich kenne den Film bereits einige Jahre, daher war ich umso erfreuter, als das Buch endlich auf deutsch erschien. Danke dafür an den Blanvalet Verlag und dafür, dass man mir das Rezensionsexemplar zukommen ließ. Ich schaue den Film mindestens einmal im Jahr, daher habe ich ihn schon etwas öfter gesehen und jedes Mal packt er mich aufs Neue. 

Wie immer bei asiatischen Filmen: Nicht jedermanns Sache, wenn man hauptsächlich Hollywoodfilme schaut, denn asiatische Filme funktionieren nach ganz anderen Mustern und der Film wird schnell als "wirr", teilweise sogar als "schlecht" bezeichnet. Was nicht verstanden wird, ernet nun einmal oft schnell viel Kritik, womit wir auch wieder einen Rückschluss zum jungen Shuya ziehen können. Für mich bleibt der Film vor allem eines: SEHENSWERT!



Zur Rezeption lässt sich ein netter Beitrag auf Freund und Helfer Wikipedia finden, den ich euch nicht verwehren möchte:

"Das Lexikon des internationalen Films beschrieb den Film als „furios inszenierter Rache-Psychothriller mit surrealen Elementen, der von einer subtil ausgetüftelten Rache handelt.“ Dabei fließe kein Blut, sondern Angstschweiß. Außerdem berühre der Film tabuisierte oder ignorierte Themenfelder wie AIDS, Amokläufe und Selbstmord.Die Filmzeitschrift Cinema gab dem Film vier von fünf Punkten und bezeichnet ihn als „außergewöhnliches Thrillerdrama mit leicht zähflüssigem Auftakt.“ Außerdem zeichne Geständnisse ein „ernüchterndes Porträt einer gefühlskalten Jugend.“ Andreas Banaski von Spiegel Online beschrieb den Film überwiegend positiv und bezeichnete ihn als „ziemlich harten Stoff“ für den „normalen mitteleuropäischen Kunstkinogänger.“ (Quelle: Wikipedia)

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