Never ever love


Titel: Never ever love

Originaltitel: Dounimo nannai soushi souai

Mangaka: Papiko Yamda

Einzelband

Erscheinung: September 2014

Verlag: Egmont  

Preis: 7,50


✫✫✫✫, 5 STERNE


Klappentext 

Genji hat es Keita zu verdanken, dass er in der Grundschule nur noch unter einem peinlichen Spitznamen bekannt ist – den ihm auch jeder Mitschüler täglich unter die Nase reibt! Genji und Keita sind wirklich wie Katz und Maus – bis Keita die Schule wechselt und aus Genjis Leben verschwindet.

Doch Jahre später kehrt Keita zurück und beide landen in der gleichen Oberschulklasse…! So nah und doch so fern – Gegensätze ziehen sich an….Doch kann aus den beiden wirklich noch etwas werden…?

Handlung/ Stil

Diese beginnt mit einem Rückblick in die Schulzeit von Genji und Keita. Schon in der Grundschule hat es Genji nicht leicht und ist seinen Hänseleien ausgeliefert. Eines Tages wird der Bogen überspannt, denn dank Keita hat er in der Schule einen neuen Spitznamen: Kackbert. Genji fordert ihn auf dem Schuldach zu einem Duell. Zu einer Prügelei kommt es allerdings nicht, denn Keita beginnt plötzlich stark zu schwitzen und gibt zu, Höhenangst zu haben. Als Genji schon befürchtet, dass sie sich am Ende noch anfreunden, besucht Keita nicht mehr die Schule.


Sechs Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen in der Oberschule. Genji ist mittlerweile ein richtiger Schürzenjäger geworden, wenn auch eher mit mäßigem Erfolg. Als Keita seine Gefühle für Genji preisgibt, glaubt dieser, dass Keita ihn nur wieder quälen will. Doch Keita lässt nicht locker, ihm seine Liebe zu beweisen oder sie ihm vielmehr aufzudrängen…

Zur Sprache lässt sich Folgendes sagen: Auffällig dürfte sein, dass der Manga eine sehr lässige, ein bisschen abgedroschene Sprache hat, die wohl nicht jedermanns Sache ist. Im Original erschien „Never ever love“ im Osaka-Dialekt geschrieben, was EMA so gut wie möglich versucht hat, beizubehalten. Besonders dies ist ein Grund für viele schlechte Bewertungen, was ich schade finde, denn ich fand den Dialekt sehr lustig.

Die Zeichnungen sind stets detailliert und haben mir gut gefallen. Sie waren sehr modern. Das Einzige, was mir nicht gefallen hat: WARUM MUSS NEUERDINGS JEDER SEME EINE BRILLE TRAGEN?! Ohne Brille könnte Keita ja echt ein Traumtyp sein (siehe folgendes Bild)... Zeichnerisch bekommt man ein ordentliches Charakterdesign geboten, aber bis auf die Hauptfiguren gibt es zeichnerisch keine besonders sehenswerten Punkte im Manga, weil die meisten Hintergründe in weiß gehalten worden sind, das störte mich aber nicht sonderlich, weil ich viel zu fokussiert auf den Handlungsverlauf war. Ansonsten darf man sich auf die ganz romantischen Momente mit Zärtlichkeit freuen.

Charaktere

Genanntes war so eines der Dinge, die mich im Manga gestört haben, alles Andere: Top. Die Rückblicke in die Kindheit sind hinreißend un irgendwie auch ein bisschen lustig. Die Zeichnungen sind auch hier einfach nur toll. 

Ich hätte mir gewünscht, dass Keitas Vergangenheit noch ein bisschen mehr beleuchtet wird, sowie sein Verhältnis zu seinen Eltern, aber das hätte wohl den möglichen Umfang des Mangas gesprengt.

Alles in Allem

Ein Manga, der schön länger bei mir im Regal steht und der mir im Gedächtnis geblieben ist, daher habe ich ihn zum zweiten Mal gelesen. Die Story ist nicht zu flach, umfangreich, schön gezeichnet und die Charaktere sind für einen Einzelband super herausgearbeitet. Zudem hat der Humor in diesem Manga einen richtigen Nerv bei mir getroffen. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich habe oft lachen können, weil er an einigen Stellen schon sehr überspitzt ist. Man muss es halt mit Humor nehmen 🙌 .

3 Ansichten
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